Herzlich WIllkommen!

 

 

Mareike // liebt Bücher
und teilt ihre Leidenschaft
und ihre Leseeindrücke auf dieser Seite

 


Frisch beendet und für gut befunden

Neuzugang im August und im gleichen Atemzug schon verschlungen

Dieses wunderschöne Buch aus dem Inselverlag hat im August den Weg zu mir gefunden. Da Norwegen in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, meine literarischen Norwegenkenntnisse allerdings nicht allzu umfangreich sind, habe ich mich über den Roman von Gøhril Gabrielsen besonders gefreut. Gabrielsen hat in Norwegen fünf Bücher veröffentlicht, "Die Einsamkeit der Seevögel" ist der erste ihrer Romane, der auf Deutsch übersetzt wurde.
Tja und was soll ich sagen, Gabrielsen hat mich mit ihrer Geschichte von der ersten Seite an mitgerissen, berührt und tief bewegt.

Mehr zu diesem großartigen Buch gibt es hier.

Psychologische Spannung und ein Wechselbad der Emotionen

In einem Rutsch auf einer langen Zugfahrt habe ich "Atme" von Judith Merchant gelesen und bin total begeistert von dem Wechselbad der Emotionen, durch das die Autorin mich als Leserin geschickt hat. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer in der Geschichte eigentlich das falsche Spiel spielt. Und selten habe ich eine Geschichte gelesen, in der mir die Ich-Erzählerin so dermaßen unsympathisch war. Warum ich das Buch dennoch sehr mochte lest ihr hier.

Neuzugang im August und erstes Buch im Lesemonat September

Bevor ich mit Mittwoch von Lotta Elstad begonnen habe, habe ich die verhaltenen und negativen Stimmen auf Instagram zur Kenntnis genommen, aber mich nicht vom Lesen abhalten lassen. Den Klappentext habe ich bewusst nicht gelesen, sondern bin direkt in die Geschichte eingestiegen. Es ist sicher nicht das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe, aber den negativen Stimmen kann ich mich nicht anschließen. Ich fand das Buch zeitgemäß, modern und authentisch.


Neuzugang und neues Experiment

Nachdem ich den ersten Versuch mit mir und einem Lesekreis für gescheitert erklärt habe (siehe hier), werde ich es erneut wagen. Auf Instagram hat sich auf Initiative von @mariachristinapiwowarski @mariaslesekreis gegründet. Zur Auswahl standen sechs Bücher, von denen "Der Garten über dem Meer" dann die meisten Stimmen erhalten hat.
Klar habe ich mir das Buch sofort im Buchladen meines Vertrauens besorgt und erfreue mich bis zum 1. September, wenn es offiziell mit dem Lesen losgeht, schon mal an dem wundervollen Cover.

 


Lesemonat August 2019

Der August war für mich ein ganz wunderbarer Lesemonat. Bis auf einen kleinen Ausreißer, der aber zumindest keine absolute Katastrophe war, haben mich alle Bücher auf ihre ganz eigene Art und Weise begeistert.

 

Der Monat begann mit zwei Krimis. Eva Reichls "Mühlviertler Rache" und Gerhard Langers "Eitel ist der Tod" habe ich hintereinander weggelesen und war froh mal wieder krimitechnisch in Österreich unterwegs zu sein. Bei beiden Büchern handelt es sich jeweils um Band 2 einer Reihe.
Der erste Fall für Oskar Stern und Mara Grünbrecht vom Landeskriminalamt Linz, "Mühlviertler Blut", erschien 2018 und ich habe ihn wirklich gerne gelesen. Wie so häufig bei Regionalkrimis, hat er nicht durch eine wahnsinnig spannende Story gepunktet, sondern vorallem durch das Lokalkolorit und die sympathischen und gegensätzlichen Charaktere. Ich war daher gespannt, wie Eva Reichl die Reihe fortsetzt und bin nicht enttäuscht worden. Der Fall mit dem Stern und Grünbrecht betraut werden, ein Anwalt wird auf Bahnschienen gebunden und dann von einem Zug überfahren, ist wesentlich spannender aufgebaut als der erste Fall. Als dann noch eine Putzfrau erstochen aufgefunden wird, geben die beiden alles, um den Fall zu lösen und es bleibt bis zuletzt spannend. Und obwohl auch dieser Krimi Längen aufweist, mochte ich die heimelige Atmosphäre und den leicht schrulligen Kommissar und seine junge Kollegin sehr.

Und auch der zweite Teil um Oberstleutnant Michael Winter, hat mich im Gegensatz zum Vorgänger "Gnädig ist der Tod" überzeugen können.

 

Nach zwei Krimis bin ich dann mit Joachim Schnerfs "Wir waren eine gute Erfindung" in eine ganz andere Welt abgetaucht. Schnerf erzählt von Salomon, dessen Frau Sarah kürzlich verstorben ist und der sich nun fragt, wie der bevorstehende Sederabend im Kreis der Familie ohne Sarah überhaupt funktionieren soll. Er blickt zurück auf die Sederabende der Vergangenheit, auf die Familiengeschichten die bei dieser Gelegenheit immer wieder erzählt werden, auf die Eigenheiten der einzelnen Familienmitglieder. Ich mochte insbesondere die präzise Sprache von Schnerf sehr!

 

Weiter ging mein Lesemonat mit Andrea Grills "Cherubino", das auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis steht. Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Mir waren die Figuren durchweg zu flach, die Probleme teilweise zu banal und mir fehlte irgendeine Art von Fokussierung.

 

Von Anette Hinrichs habe ich mich dann mit "Nordlicht. Die Tote vom Strand" an die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark entführen lassen, wo ein dänischer Kommissar und eine deutsche Kommissarin grenzübergreifend ermitteln. Und was soll ich sagen... ich hoffe sehr, dass es schon bald einen weiteren Fall geben wird!

 

Auf dem Reader (ganz heimlich und auf dem Bild nicht zu sehen) habe ich auf einer langen Zugfahrt "Atme" von Judith Merchant gelesen. Ein wahnsinnig guter psychologischer Thriller, von dem ich mich gut unterhalten gefühlt habe und zu dem ihr hier mehr lesen könnt.

 

In der letzten Augustwoche hatte ich dann nochmal einen Lauf und habe noch zwei Bücher hintereinander weggelesen. "Die Einsamkeit der Seevögel" von Gøhril Gabrielsen hat mich so sehr begeistert, dass ich hier sofort ein paar Worte darüber verlieren musste. Und schließlich habe ich den Monat mit "Lacroix und die Toten vom Pont Neuf" von Alex Lépic beendet.Wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt ist nicht bekannt, aber das es sich um einen großen Simenon- und Maigretfan handelt und sich der Autor sehr gut in Paris auskennt ist mit diesem Buch unzweifelhaft bewiesen. Ein wahres Fest für Parisliebhaber und Freunde von ruhigen, aber gut durchdachten, klassischen Kriminalromanen.

 

Der August war also, vorallem im Vergleich mit dem Juli, nicht nur ein seitenstarker sondern auch ein abwechslungsreicher und vielfältiger Lesemonat, den ich sehr genossen habe.

 

Wer vom Monatsrückblick noch nicht genug hat, wird hier fündig.


Rezension Karsten Dusse Achtsam Morden

Jetzt schon unter den Top 5 in 2019

Schon einige Monate lag "Achtsam Morden" von Karsten Dusse auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Gut Ding will Weile haben heißt es ja und dieses Buch wollte ich wirklich achtsam lesen.
Und es war tatsächlich eine ganz besondere Erfahrung, als ich den Roman völlig entschleunigt im Urlaub gelesen habe. Wenn man den Auszügen aus dem fiktiven Ratgeber der in dem Buch eine große Rolle spielt gedanklich folgt spart man sich so manches Achtsamkeitsseminar! Und auch für Menschen wie mich, die Achtsamkeit schon praktizieren, gibt es genug Anregungen zum Nachdenken.
Eine ausführliche Rezension gibt es hier. Alle bisherigen Rezensionen in alphabetischer Reihenfolge finden sich hier.


Lesesommer auf dem Balkon

Endlich sind nun auch bei uns die sommerlichen Temperaturen angekommen, von denen andere Regionen in Deutschland schon seit Wochen erzählen. Dank meiner aktuellen Behandlung muss ich mit der Sonne noch vorsichtiger sein als ohnehin - Schatten ist also wichtiger denn je. Besonders genieße ich daher die frühen Morgenstunden, in denen es noch ruhig und kühl auf dem Balkon ist. Absolut friedlich ist es dort, wenn der Tee in der Tasse dampft und Ben sich gemütlich noch ein bisschen auf meinem Schoß zusammen rollt.
Erst am frühen Nachmittag wird es nicht nur mir, sondern auch dem Kater zu warm und wir verziehen uns bis zum Abend in die kühle Dunkelheit der Wohnung.

Meist trauen wir uns aber abends noch einmal nach draußen. Ich lese solange es das Licht zulässt und Ben liegt auf der Lauer nach großen Nachtfaltern, die sich gerne zu uns verirren.
Mein Juni war (ungeplant) ein analoger Lesemonat. Mit dem Reader hätte ich natürlich noch länger die nächtliche Idylle genießen können. Vielleicht richte ich meinen Juli lesetechnisch danach aus?

 

 

 

Mehr Catcontent gibt es hier.


Meine zukünftigen Lesevorhaben

Schon ein halbes Jahr lang habe ich meinen Stapel ungelesener Bücher nicht mehr ausgemistet und über die Ereignisse der ersten Jahreshälfte auch nur wenige meiner Lesevorhaben tatsächlich umgesetzt.
Nun, da sich alles wieder etwas eingespielt anfühlt, habe ich wieder Muße mir Gedanken zu machen über die Bücher, die mir von dem Stapel besonders am Herzen liegen. In naher Zukunft sind es also diese vier Bücher, die ich mir als Sommerlektüre fest vorgenommen habe:

* "Die Unsterblichen" - Chloe Benjamin

* "Die goldene Stadt" - Sabrina Janesch

* "Corpus Delicti" - Juli Zeh

* "Der Report der Magd" - Margaret Atwood


Alles neu im Neuen Jahr?!

Wohlwollend und zufrieden kann ich zurückblicken auf das Jahr 2018. Vieles ist gut gelaufen, einiges hat noch Potential und lässt sich ausbauen. Voller Zuversicht schaue ich nach vorne auf das neue Jahr. Sicher wird nicht alles besser oder anders, aber es gibt einiges, das einen kleinen Schubs von mir gekommen wird und einiges, das sich auch ohne mein Zutun ändern wird.
Ich freue mich auf alles Neue was mich in 2019 erwartet und werde bewährte Rituale genießen. Ich werde die Dinge geschehen lassen und loslassen, was nicht zu ändern ist.

Zwei Bücher, die mich in 2019 begleiten werden sind diese beiden Schmuckstücke. Aus beiden möchte ich neues Potential schöpfen und mit beiden möchte ich meinen Horizont erweitern.

Wie steht es bei euch? Habt ihr Pläne oder Vorsätze für das Neue Jahr?


Lesehighlights -

Meine 5 liebsten Romane aus 2018

Viele Bücher habe ich dieses Jahr gelesen - etliche waren verzichtbar, viele haben mir gut gefallen. Wenn ich mich aber auf fünf Romane festlegen sollte, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, die mich bewegt haben, die mich verändert haben, dann sind es ohne Zweifel diese fünf.

* "Mein Ein und Alles" - Gabriel Tallent // Turtle ist mir sehr ans Herz gewachsen und ihre Geschichte hat mich wochenlang nicht losgelassen.

* "Dunkelgrün fast Schwarz" - Mareike Fallwickl // Selten habe ich für ein Buch so lange gebraucht wie für dieses - selten hat es eine Autorin geschafft meine Gefühle so durcheinander zu wirbeln. Ich habe das Buch oft zugeschlagen und mir eine Pause von den Figuren genommen. Es hat mich berührt, mitgenommen, hingerissen und wütend gemacht - ich habe es sehr geliebt!

* "Das Eidechsenkind" - Vincenzo Todisco // Einfühlsam und ein bisschen kafkaesk wird die Geschichte des namenlosen Kindes erzählt. Warm und weich und anrührend und leise - es wird wohl eines meiner Lebenslieblingsbücher.

* "Rabenfrauen" - Anja Jonuleit // Durch dieses Buch habe ich etwas gelernt über die Deutsch-Chilenische Vergangenheit. Ich mochte die ruhige aber bewegende Art, wie Jonuleit ihre Geschichte entwickelt. Ein Buch, das in mir lange nachgearbeitet hat.

Und last but not least:

* "Herz auf Eis" - Isabelle Autissier // Eines meiner letzten Bücher 2018, eines der dünnsten Bücher 2018 und gleichzeitig eines, das mich nicht losgelassen hat, das ich in einem Rutsch lesen musste! Ich mochte die Kühle und die Nüchternheit. Ich mochte das Existentielle.

 

Ich bin schon gespannt, welche Highlights 2019 für mich bereit hält - sicher werden wieder viele Überraschungen dabei sein!


Meine letzten neuen Rezensionen

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Vorschau auf zukünftige Rezensionen


Meine gesammelten Leseeindrücke

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