Herzlich WIllkommen!

 

 

Mareike // liebt Bücher
und teilt ihre Leidenschaft
und ihre Leseeindrücke auf dieser Seite

 


Zwei Monate war es still auf dieser Seite...

Zwei Monate sind seit meiner Brustkrebsdiagnose vergangen. In diesen zwei Monaten habe ich unzählige Arztbesuche hinter mich gebracht und nur dann und wann ein paar Seiten gelesen. Mein Leben musste erst wieder einen neuen Rhythmus und eine neue Struktur finden.

Dennoch hat mich ein Buch fast die ganze Zeit über begleitet. mehr

 

 


Alles neu macht der Mai -

meine jüngsten Neuzugänge

Diese Woche habe ich meine Kollegin in der Buchhandlung besuchen wollen, um bei der Gelegenheit "Die juristische Unschärfe einer Ehe" von Olga Grjasnowa abzuholen, das ich bei Instagram gesehen und sofort bestellt hatte. Grjasnowa steht schon seit 2012 auf meiner Leseliste mit ihrem Debüt "Der Russe ist einer, der Birken liebt". Nachdem ich so lange mit dem Lesen gezögert habe, werde ich in das Werk der 1984 in Aserbaidschan geborenen Autorin jetzt mit ihrem zweiten Roman aus dem Jahr 2014 starten.

Und wo ich schon im Buchladen war, habe ich auch "Stoner" von John Williams auf meinen Stapel gepackt. Meine liebe Insta-Seelenschwester @dry.schauch hat so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es jetzt ganz dringend bald lesen muss, um mir einen eigenen Eindruck zu machen. Der Roman ist bereits 1965 erstmals erschienen und war lange in Vergessenheit geraten. Erst nach einer Neuauflage 2006 wurde der Roman von der Kritik wahrgenommen und schließlich 2013 ins Deutsche übersetzt. Weitere sechs Jahre später ist der Roman nun auch bei mir angekommen.

 

Und dann ist die Situation eskaliert. Wenn man in einem Buchladen arbeitet, kennt man dieses Gefühl gar nicht mehr, zu stöbern, schöne Bücher zu entdecken und einfach zu kaufen. Jetzt wo ich krank geschrieben bin, habe ich dieses wunderbare, beinah vergessene Gefühl voll ausgekostet.

 

So kam es, dass auch Juli Zehs "Nullzeit" auf meinem Stapel gelandet ist. Von ihr hatte ich im vergangenen Jahr "Neujahr" gelesen. Es war damals meine erste Juli Zeh und ich war hin und weg, vielleicht erinnert ihr euch. Und dann liegt da "Nullzeit" im Laden und klingt so interessant und hat ein absolut bezauberndes Cover - was soll ich mehr sagen...

Und fast dachte ich, dass ich nun meinen Lesevorrat genug aufgestockt hätte, da sah ich einen neuen Band der Peter-Grant-Reihe von Ben Aaronovitch. Daran konnte ich natürlich auf keinen Fall vorbeigehen! Bislang habe ich alle Fälle des jungen Constable verfolgt, der gemeinsam mit seinem Lehrer, dem letzten aktiven Zauberer unter der britischen Krone Thomas Nightingale, in allen Fällen in London ermittelt, bei denen Magie im Spiel ist. Die Mischung aus Magie in unserer heutigen Welt, der Verschiedenheit der Fälle und die Tatsache, dass die Bücher von Band zu Band immer besser werden, machen für mich den besonderen Reiz aus. Ob meine Erwartungen erfüllt werden, lasse ich euch sicher beizeiten wissen.


Lesemonat Mai 2019

Mein Lesemonat Mai fand hauptsächlich auf meinem heißgeliebten Reader statt. Einen Thriller nach dem anderen habe ich dort im wahrsten Sinne des Wortes durchgesuchtet.


Anlauf nahm der Monat ganz klassisch und analog mit Monika Mansours "Die Tote vom Titlis", das mir ausgesprochen gut gefallen hat. Sicher gibt es dazu bei Gelegenheit nochmal eine ausführliche Lobeshymne. Bis dahin möchte ich vertrauensvoll allen Fans von klassischen Ermittlerkrimis innerhalb und außerhalb der Schweiz den vierten Band der Reihe um Cem Cengiz wärmstens ans Herz legen.

Von der Schweiz aus ging es direkt nach Finnland. Antti Tuomainens Krimi "Die letzten Meter bis zum Friedhof" lag nicht lange auf dem Stapel ungelesener Bücher und die Lektüre hat sich wirklich gelohnt. Der Krimi bot nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch erstklassigen trockenen Humor, den ich sehr schätze.

Der Lesemonat fand seine Fortsetzung in "Die Lüge" von Mattias Edvardsson, ein Buch, das ich zwar ausgelesen habe, das mich aber nicht überzeugen konnte.

 

Stellvertretend für den digitalen Lese-Mai zeigt das Bild den schwedische Thriller "Löwenzahnkind" von Lina Bengtsdotter, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Kein überragender Thriller, aber bodenständig geschrieben und mit einem spannenden Plot.
Ebenfalls gut unterhalten hat mich "Lügenmeer" von Susanne Kliem. Aber wie bei "Löwenzahnkind" ist der psychologische Roman zwar gut geschrieben gewesen, aber ein echtes Highlight war es nicht.

Zwei digitale Highlights bot der Mai aber dann mit "Transfusion" von Jens Lubbadeh und mit "Der Store" von Rob Hart, die beide erst im September erscheinen und über die ich daher noch nichts verraten darf. Was ich aber sagen kann ist, dass beide Plots sehr realistisch sind und dadurch unfassbar viel Spannung aufgebaut wird. Über beide Bücher wird es hier sicherlich im September noch etwas zu lesen geben.

 

Mehr Lesemonate gibt es hier.


Aktuelle Lektüre - Hochspannung aus Dänemark

Letzte Woche ist diese Neuerscheinung bei mir eingetroffen, die ich natürlich keine Sekunde warten lassen konnte.
Das Buch ist der Debütroman des Drehbuchautors der Fernsehserie "The Killing" mit Kommissarin Lund. Hier legt Søren Sveistrup nun den ersten Fall für die junge Kommissarin Naia Thulin vor.
Ich bin noch nicht sehr weit fortgeschritten zur Zeit, aber es beginnt vielversprechend: dunkel, regnerisch, etwas mürrisch und mit einem mehrfach Mord.
Viel darf ich vor dem 26. August nicht verraten, aber ich lasse euch ein bisschen an der Lektüre teilhaben und verrate euch, ob sich das Warten bis August lohnen wird.


Frisch beendet und für gut befunden

Völlig verzückt war ich von der ersten bis zur letzten Seite von diesem Finnen, der nicht lange auf dem Stapel ungelesener Bücher ausharren musste. Der wunderbare Roman über Jaakko, den Inhaber einer Firma, die Matsutake-Pilze aus den finnischen Wäldern nach Japan verkauft und der von seinem Arzt die Nachricht erhält, dass er aufgrund einer Vergiftung nur noch wenige Tage zu leben hat.
Die ganze Rezension gibt es hier und darüberhinaus alle Rezensionen in alphabetischer Reihenfolge hier.

"Nullzeit" von Juli Zeh ist einer meiner Neuzugänge im späten Mai gewesen. In einem Rutsch an einem schönen warmen Wochenende auf dem Balkon habe ich es fertig gelesen und bin mindestens so begeistert, wie ich es schon bei "Neujahr" im vergangenen Jahr war.

Von der Art, wie es mich aufgewühlt und berührt hat, kommt dieses Buch ganz nah an "Herz auf Eis" von Isabelle Autisier heran, dass im Jahr 2018 zu meinen 5-Lesehighlights gehört hat.

Meine ausführliche Meinung und eine dicke Leseempfehlung gibt es hier und darüber hinaus alle weiteren Rezensionen in alphabetischer Reihenfolge hier.

 


Noch Winter oder schon Frühling? - Lesen kurz bevor der Sommer beginnt

Kalendarisch sind wir noch im Frühling, gefühlt an manchen Tagen noch im tiefsten Winter. Ben und ich wären zum Lesen gerne schon das ein oder andere Mal auf den Balkon gewandert, aber dort ist es einfach noch zu kalt. So liegen wir immer noch dick eingemummelt mit vielen Decken und Kissen und einem heißen Getränk auf der Couch und lesen uns durch alles, was der Stapel ungelesener Bücher und der Lesefrühling so zu bieten hat. Dank des Kindle, den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, kann ich nun ganz nach Lust und Laune analog und digital lesen und habe so eine noch größere Abwechslung.

 

Mehr Catcontent gibt es hier.


Lesetechnisch ist schon Frühling - Neuerscheinungen Frühjahr 2019

Seit Weihnachten bin auch ich im Besitz eines E-Readers. Eines der ersten Bücher in diesem Jahr und damit gleich eine Frühjahrsneuerscheinung las ich daher direkt digital - wie aufregend! Das Buch aus dem Fischer Verlag erscheint Ende März 2019 und als Buchhändlerin hatte ich das außerordentliche Glück, dass ich es schon vorab lesen durft! Verraten darf ich natürlich noch nichts, aber ich darf euch sagen, dass ich die Lektüre bislang wirklich genieße. Ein sehr kluger Text! Zum Erscheinungstermin gibt es dann sicher eine Rezension von mir an dieser Stelle.

Auch über dieses Buch, das ich trotz fieser Erkältung in einem Rutsch, bis tief in die Nacht durch- und fertiglesen musste, darf ich noch gar nicht viel verraten. Dieser Thriller (ein Debüt), bei dem ich zunächst skeptisch war (warum verrate ich dann bei Gelegenheit), der mich dann aber auf ganzer Linie überzeugt hat, erscheint im Februar 2019. Bis dahin müsst ihr euch gedulden und ich darf euch versprechen: Das Warten lohnt sich!

Und weil aller guten Dinge drei sind, mache ich euch den Mund noch ein weiteres Mal wässrig und sage euch im gleichen Atemzug, dass ihr euch hier sogar bis Juni 2019 gedulden müsst. Ich darf euch aber versprechen, dass sich auch hier, für Fans von klassischen deutschen Ermittlerkrimis á la Tatort das Warten lohnt.


Lesevorhaben im Januar 2019

In der Hoffnung, dass der Januar kalt und weiß wird, ähnelt die Auswahl der Bücher, die im Januar auf den Lesestapel auf dem Couchtisch wandern, den im Dezember gelesenen.

Peter Stamm ist schon lange überfällig. Die Kürze seiner Romane wird meiner Leseflaute sicher abhelfen und meinen Lesemuskel schmieren.

Auch Gerhard Jäger steht schon länger in meinem Regal ungelesener Bücher. Nicht nur meine Kollegin @silvercardriver sondern auch die beiden Bloggerinnen von @kejas.blogbuch sowie die wunderbare @lalenaparadiso haben dieses Buch sehr gemocht und in den Kommentaren zu einem meiner Instagram-Posts so gelobt, dass die Lektüre jetzt dringend fällig ist.
Und last but not least einer meiner letzten 2018er-Neuzugänge, Ulla-Lena Lundberg mit "Eis". Ein Buch, das mich nicht nur vom Cover anspricht. Ich freue mich schon, mich auf die Örar-Inseln entführen zu lassen - eine Inselgruppe von deren Existenz ich vor Kurzem nicht mal wusste.

Ich freue mich auf den Januar, auf neue Bücher, neue Geschichten und neue Abenteuer!


Alles neu im Neuen Jahr?!

Wohlwollend und zufrieden kann ich zurückblicken auf das Jahr 2018. Vieles ist gut gelaufen, einiges hat noch Potential und lässt sich ausbauen. Voller Zuversicht schaue ich nach vorne auf das neue Jahr. Sicher wird nicht alles besser oder anders, aber es gibt einiges, das einen kleinen Schubs von mir gekommen wird und einiges, das sich auch ohne mein Zutun ändern wird.
Ich freue mich auf alles Neue was mich in 2019 erwartet und werde bewährte Rituale genießen. Ich werde die Dinge geschehen lassen und loslassen, was nicht zu ändern ist.

Zwei Bücher, die mich in 2019 begleiten werden sind diese beiden Schmuckstücke. Aus beiden möchte ich neues Potential schöpfen und mit beiden möchte ich meinen Horizont erweitern.

Wie steht es bei euch? Habt ihr Pläne oder Vorsätze für das Neue Jahr?


Lesehighlights -

Meine 5 liebsten Romane aus 2018

Viele Bücher habe ich dieses Jahr gelesen - etliche waren verzichtbar, viele haben mir gut gefallen. Wenn ich mich aber auf fünf Romane festlegen sollte, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, die mich bewegt haben, die mich verändert haben, dann sind es ohne Zweifel diese fünf.

* "Mein Ein und Alles" - Gabriel Tallent // Turtle ist mir sehr ans Herz gewachsen und ihre Geschichte hat mich wochenlang nicht losgelassen.

* "Dunkelgrün fast Schwarz" - Mareike Fallwickl // Selten habe ich für ein Buch so lange gebraucht wie für dieses - selten hat es eine Autorin geschafft meine Gefühle so durcheinander zu wirbeln. Ich habe das Buch oft zugeschlagen und mir eine Pause von den Figuren genommen. Es hat mich berührt, mitgenommen, hingerissen und wütend gemacht - ich habe es sehr geliebt!

* "Das Eidechsenkind" - Vincenzo Todisco // Einfühlsam und ein bisschen kafkaesk wird die Geschichte des namenlosen Kindes erzählt. Warm und weich und anrührend und leise - es wird wohl eines meiner Lebenslieblingsbücher.

* "Rabenfrauen" - Anja Jonuleit // Durch dieses Buch habe ich etwas gelernt über die Deutsch-Chilenische Vergangenheit. Ich mochte die ruhige aber bewegende Art, wie Jonuleit ihre Geschichte entwickelt. Ein Buch, das in mir lange nachgearbeitet hat.

Und last but not least:

* "Herz auf Eis" - Isabelle Autissier // Eines meiner letzten Bücher 2018, eines der dünnsten Bücher 2018 und gleichzeitig eines, das mich nicht losgelassen hat, das ich in einem Rutsch lesen musste! Ich mochte die Kühle und die Nüchternheit. Ich mochte das Existentielle.

 

Ich bin schon gespannt, welche Highlights 2019 für mich bereit hält - sicher werden wieder viele Überraschungen dabei sein!


Meine zukünftigen Lesevorhaben

Nachdem ich erst kürzlich meine ungelesenen Bücher ausgemistet habe, misst mein derzeitiger Stapel noch etwa ein Regalbrett. Es tut gut endlich wieder Luft zum Atmen und zum Lesen zu haben. Einige Bücher kamen dabei wieder zum Vorschein oder sind erst kürzlich eingezogen, liegen mir besonders am Herzen und werden in naher Zukunft gelesen:

* "Die goldene Stadt" - Sabrina Janesch

* "Ich bin Sie" - Maira Gelaschwili

* "Gun Love" - Jennifer Clement

* "Das geheime Glück" - Julie Cohen

 


Meine letzten neuen Rezensionen


Vorschau auf zukünftige Rezensionen


Meine gesammelten Leseeindrücke

Alle meine bisher veröffentlichten Rezensionen finden sich hier in alphabetischer Reihenfolge.

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Bücher, die faszinieren.