Herzlich WIllkommen!

 

 

Mareike // liebt Bücher
und teilt ihre Leidenschaft
und ihre Leseeindrücke auf dieser Seite

 


Frisch beendet und für gut befunden

Das zweite Buch für den Online-Lesekreis

Bei der zweiten Abstimmung für die Lektüre für @mariaslesekreis standen vier Bücher zur Wahl, von denen "Gnade" der Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison schließlich die Wahl gewonnen hat. Ich habe mich mit der Lektüre sehr schwer getan - wochenlang bin ich über die ersten paar Seiten nicht hinaus gekommen. Dann am vergangenen Wochenende, als die Abschlussdiskussion kurz bevor stand, habe ich einen letzten Anlauf gewagt und siehe da, das Buch hat einen Sog entwickelt, die einzelnen Stimmen traten klar hervor und die Geschichte hat sich mir erschlossen.
Auf Instagram habe ich bereits ein kurzes Fazit gezogen. Hier soll demnächst auch ein Leseeindruck folgen.

Mercé Rodoreda - Der Garten über dem Meer

Experiment Online-Lesekreis

Nachdem ich den ersten Versuch mit mir und einem Lesekreis für gescheitert erklärt habe (siehe hier), habe ich es erneut gewagt. Auf Instagram hat sich auf Initiative von @mariachristinapiwowarski @mariaslesekreis gegründet. Zur Auswahl standen sechs Bücher, von denen "Der Garten über dem Meer" dann die meisten Stimmen erhalten hat.
Ich hatte ursprünglich für ein anderes Buch gestimmt, habe mich aber von der katalanischen Autorin und dem Buch, das schon vor über 50 Jahren geschrieben wurde, völlig verzaubern lassen und kann euch dieses kleine (nicht nur optische) Schmuckstück nur wärmstens ans Herz legen. Meinen Leseeindruck könnt ihr hier nachlesen.

 

Meine erste Wahl

Und dies ist das Buch für das ich im Online-Lesekreis meine Stimme abgegeben habe. Ich konnte natürlich nicht umhin, es trotzdem zu lesen. Es ist eine auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte, die hin von Astrid Dehe und Achim Engstler erzählt wird. Die beiden haben mir mit ihrer Erzählung Gänsehaut gezaubert.
Kurz und intensiv ist das Buch und es lässt mich wohl das Meer bei meinem nächsten Besuch mit anderen Augen sehen. Eine kurze Rezension findet ihr hier.

Neuzugang im August und im gleichen Atemzug schon verschlungen

Dieses wunderschöne Buch aus dem Inselverlag hat im August den Weg zu mir gefunden. Da Norwegen in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, meine literarischen Norwegenkenntnisse allerdings nicht allzu umfangreich sind, habe ich mich über den Roman von Gøhril Gabrielsen besonders gefreut. Gabrielsen hat in Norwegen fünf Bücher veröffentlicht, "Die Einsamkeit der Seevögel" ist der erste ihrer Romane, der auf Deutsch übersetzt wurde.
Tja und was soll ich sagen, Gabrielsen hat mich mit ihrer Geschichte von der ersten Seite an mitgerissen, berührt und tief bewegt.

Mehr zu diesem großartigen Buch gibt es hier.


Lesemonat Oktober 2019

Der November ist schon fast vorbei und noch immer schleppe ich ihn gedanklich mit mir herum, den Lesemonat Oktober. Ein Bild gibt es zumindest heute schonmal. Meine kurzen Einschätzungen folgen... bald!

Lesemonat September 2019

Mein Lesemonat September war ziemlich durchwachsen. Dreimal war ich völlig verzückt und begeistert, dreimal habe ich mich ziemlich durchbeißen müssen.

 

Begonnen hat der September mit Lotta Elstads "Mittwoch also", dass mich sehr begeistert hat. Ich hatte, bevor ich mit dem Buch begonnen habe, die verhaltenen und negativen Stimmen auf Instagram zur Kenntnis genommen, aber mich nicht vom Lesen abhalten lassen. Den Klappentext habe ich bewusst nicht gelesen, sondern bin direkt in die Geschichte eingestiegen. Es ist sicher nicht das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe, aber den negativen Stimmen kann ich mich nicht anschließen. Ich fand das Buch zeitgemäß, modern und authentisch.

 

Weiter ging es für mich mit Simone Laperts "Der Sprung", von dem ich ebenfalls auf Instagram schon viel positives gehört hatte. Der Klappentext klang vielversprechend und so habe ich nicht damit gerechnet dermaßen enttäuscht zu werden. Die Geschichten, die in dem Buch in unterschiedlichen Strängen erzählt werden, fand ich so dermaßen belanglos, dass ich schon nach kurzer Zeit die Lust am Lesen völlig verloren hatte. Allerdings hatte ich bis zum Schluss die Hoffnung, dass das Buch noch irgendetwas bereit hält, dass mich doch überzeugt. Leider Fehlanzeige.

 

Dann bekam der Lesemonat mit "Endstation" von Wolfgang Kaes etwas Aufwind. Kaes versteht es wirklich spannend und authentisch zu schreiben. Der ruhige Krimi gibt guten Einblick in die Polizeiarbeit und lässt den Leser in einen dunklen, sehr realen Abgrund blicken.

 

Wirklich gequält hat mich dann "Brüder" von Jackie Thomae, das sogar auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2019 gelandet war. Zäh und langatmig habe ich das Buch empfunden und gerade im ersten Teil, der von Mick erzählt, bin ich sehr von der Hauptfigur und seinem Verhalten genervt gewesen. Ich habe tapfer durchgehalten, habe den zweiten Teil als etwas besser als den ersten empfunden und konnte letztendlich aber auch durch den Schluss des Buches nicht versöhnt werden.

 

So dahingeplätschert ist auch Håkan Bravingers "Bevor wir fallen". Auch hier war der Klappentext sehr vielversprechend und von meinen dadurch ausgelösten Erwartungen wurde nichts erfüllt. Das Buch ließ mich ziemlich ratlos zurück und ich grübel noch, ob es vielleicht doch einen tieferen Sinn gibt, den ich eventuell überlesen habe.

 

Und dann schloss der Monat mit einer Wahnsinnsüberraschung! Ich hatte ja erzählt, dass ich mit Lesekreisen bisher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Nun hat sich aber auf Instagram @mariaslesekreis gebildet, gegründet auf Initiative von @mariachristinapiwowarski. Als erstes Buch wurde "Der Garten über dem Meer" von Mercé Rodoreda ausgewählt und was soll ich sagen... ich habe lange nicht mehr solch ein bezauberndes Buch gelesen. Obwohl die katalanische Autorin das Buch vor über 50 Jahren geschrieben hat, war es so warm und lebendig und hat mich völlig in den Bann gezogen. So konnte ich mich auch mit meinem Lesemonat wieder versöhnen und wurde entschädigt für all die Fehlgriffe in diesem Monat.

 

Mehr Lesemonate gibt es hier.

 


Neuzugänge September und Oktober 2019

"Laufen" - allein der Titel klingt schon so, dass ich das Buch lesen muss. Dank Netgalley.de und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch habe ich vor einigen Tagen den neuen Roman von Isabel Bogdan als elektronisches Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Isabel Bogdan stand in den vergangenen Jahren wochen- ja sogar monatelang mit ihrem ersten Roman "Der Pfau" auf den Bestsellerlisten. Nun wagt sie mit ihrem zweiten Roman etwas völlig neues - den inneren Monolog einer Frau, die den wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren hat und die durch das Laufen versucht wieder im Leben Fuß zu fassen.

Dann fiel Anfang Oktober die Entscheidung für das zweite Buch in @mariaslesekreis (Zum ersten Buch des Online-Lesekreises geht es hier entlang) und "Gnade" von Toni Morrison hat das Rennen gemacht. Wie auch beim ersten Buch, war dieser Titel nicht meine erste Wahl (Beim letzten Mal wäre dies hier mein Favorit gewesen.), aber ich bin guter Dinge, dass es trotzdem ein Lesevergnügen sein wird. Toni Morrison, die in diesem Jahr verstorben ist, zählt zu den bedeutendsten Stimmen der afroamerikanischen Literatur. 1993 erhielt sie als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis. Gründe gibt es also genug diesen weißen Fleck auf meiner Leselandkarte zu füllen.

Dann freue ich mich dieser Tage sehr über einen neuen Roman von Gertraud Klemm. Die seit 2014 erschienen Romane "Herzmilch" (2014), "Aberland" (2015), "Muttergehäuse" (2016) und "Erbsenzählen" (2017) habe ich alle mit Begeisterung gelesen. Klemms bissigen Ton und ihre Fähigkeit ins Schwarze zu treffen, mag ich sehr und so habe ich gehofft bald wieder etwas Frisches von ihr lesen zu können. Das der Roman dann auch wieder im Verlag Kremayr & Scheriau erscheint, die sich immer so unfassbar viel Mühe geben und soviel Wert auf die Details des Buches legen freut mich um so mehr!

Und dann war der Osburg-Verlag so großzügig und stellt mir dieses Buch, das Debüt von Bettina Wohlfarth, als Leseexemplar zur Verfügung - mein Kunsthistorikerinnenherz schlägt höher.

Ein Roman, der auf einer wahren Raubkunstgeschichte basiert und der den Leser mitnimmt in die 1940er Jahre in Paris, wo Viktor Wagfall unter dem Namen Isidor Schweig lebt und als Gemäldefälscher arbeitet.
Ich habe immer große Freude, wenn Kunst und Geschichte Mittelpunkt eines Romans werden und so bin ich ganz gespannt auf dieses Debüt!


Rezension Karsten Dusse Achtsam Morden

Jetzt schon unter den Top 5 in 2019

Schon einige Monate lag "Achtsam Morden" von Karsten Dusse auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Gut Ding will Weile haben heißt es ja und dieses Buch wollte ich wirklich achtsam lesen.
Und es war tatsächlich eine ganz besondere Erfahrung, als ich den Roman völlig entschleunigt im Urlaub gelesen habe. Wenn man den Auszügen aus dem fiktiven Ratgeber der in dem Buch eine große Rolle spielt gedanklich folgt spart man sich so manches Achtsamkeitsseminar! Und auch für Menschen wie mich, die Achtsamkeit schon praktizieren, gibt es genug Anregungen zum Nachdenken.
Eine ausführliche Rezension gibt es hier. Alle bisherigen Rezensionen in alphabetischer Reihenfolge finden sich hier.


Lesesommer auf dem Balkon

Endlich sind nun auch bei uns die sommerlichen Temperaturen angekommen, von denen andere Regionen in Deutschland schon seit Wochen erzählen. Dank meiner aktuellen Behandlung muss ich mit der Sonne noch vorsichtiger sein als ohnehin - Schatten ist also wichtiger denn je. Besonders genieße ich daher die frühen Morgenstunden, in denen es noch ruhig und kühl auf dem Balkon ist. Absolut friedlich ist es dort, wenn der Tee in der Tasse dampft und Ben sich gemütlich noch ein bisschen auf meinem Schoß zusammen rollt.
Erst am frühen Nachmittag wird es nicht nur mir, sondern auch dem Kater zu warm und wir verziehen uns bis zum Abend in die kühle Dunkelheit der Wohnung.

Meist trauen wir uns aber abends noch einmal nach draußen. Ich lese solange es das Licht zulässt und Ben liegt auf der Lauer nach großen Nachtfaltern, die sich gerne zu uns verirren.
Mein Juni war (ungeplant) ein analoger Lesemonat. Mit dem Reader hätte ich natürlich noch länger die nächtliche Idylle genießen können. Vielleicht richte ich meinen Juli lesetechnisch danach aus?

 

 

 

Mehr Catcontent gibt es hier.


Meine zukünftigen Lesevorhaben

Schon ein halbes Jahr lang habe ich meinen Stapel ungelesener Bücher nicht mehr ausgemistet und über die Ereignisse der ersten Jahreshälfte auch nur wenige meiner Lesevorhaben tatsächlich umgesetzt.
Nun, da sich alles wieder etwas eingespielt anfühlt, habe ich wieder Muße mir Gedanken zu machen über die Bücher, die mir von dem Stapel besonders am Herzen liegen. In naher Zukunft sind es also diese vier Bücher, die ich mir als Sommerlektüre fest vorgenommen habe:

* "Die Unsterblichen" - Chloe Benjamin

* "Die goldene Stadt" - Sabrina Janesch

* "Corpus Delicti" - Juli Zeh

* "Der Report der Magd" - Margaret Atwood


Alles neu im Neuen Jahr?!

Wohlwollend und zufrieden kann ich zurückblicken auf das Jahr 2018. Vieles ist gut gelaufen, einiges hat noch Potential und lässt sich ausbauen. Voller Zuversicht schaue ich nach vorne auf das neue Jahr. Sicher wird nicht alles besser oder anders, aber es gibt einiges, das einen kleinen Schubs von mir gekommen wird und einiges, das sich auch ohne mein Zutun ändern wird.
Ich freue mich auf alles Neue was mich in 2019 erwartet und werde bewährte Rituale genießen. Ich werde die Dinge geschehen lassen und loslassen, was nicht zu ändern ist.

Zwei Bücher, die mich in 2019 begleiten werden sind diese beiden Schmuckstücke. Aus beiden möchte ich neues Potential schöpfen und mit beiden möchte ich meinen Horizont erweitern.

Wie steht es bei euch? Habt ihr Pläne oder Vorsätze für das Neue Jahr?


Lesehighlights -

Meine 5 liebsten Romane aus 2018

Viele Bücher habe ich dieses Jahr gelesen - etliche waren verzichtbar, viele haben mir gut gefallen. Wenn ich mich aber auf fünf Romane festlegen sollte, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, die mich bewegt haben, die mich verändert haben, dann sind es ohne Zweifel diese fünf.

* "Mein Ein und Alles" - Gabriel Tallent // Turtle ist mir sehr ans Herz gewachsen und ihre Geschichte hat mich wochenlang nicht losgelassen.

* "Dunkelgrün fast Schwarz" - Mareike Fallwickl // Selten habe ich für ein Buch so lange gebraucht wie für dieses - selten hat es eine Autorin geschafft meine Gefühle so durcheinander zu wirbeln. Ich habe das Buch oft zugeschlagen und mir eine Pause von den Figuren genommen. Es hat mich berührt, mitgenommen, hingerissen und wütend gemacht - ich habe es sehr geliebt!

* "Das Eidechsenkind" - Vincenzo Todisco // Einfühlsam und ein bisschen kafkaesk wird die Geschichte des namenlosen Kindes erzählt. Warm und weich und anrührend und leise - es wird wohl eines meiner Lebenslieblingsbücher.

* "Rabenfrauen" - Anja Jonuleit // Durch dieses Buch habe ich etwas gelernt über die Deutsch-Chilenische Vergangenheit. Ich mochte die ruhige aber bewegende Art, wie Jonuleit ihre Geschichte entwickelt. Ein Buch, das in mir lange nachgearbeitet hat.

Und last but not least:

* "Herz auf Eis" - Isabelle Autissier // Eines meiner letzten Bücher 2018, eines der dünnsten Bücher 2018 und gleichzeitig eines, das mich nicht losgelassen hat, das ich in einem Rutsch lesen musste! Ich mochte die Kühle und die Nüchternheit. Ich mochte das Existentielle.

 

Ich bin schon gespannt, welche Highlights 2019 für mich bereit hält - sicher werden wieder viele Überraschungen dabei sein!


Meine letzten neuen Rezensionen

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Eine Übersicht aller bisherigen Rezensionen in alphabetischer Reihenfolge finden sich hier.


Vorschau auf zukünftige Rezensionen


Meine gesammelten Leseeindrücke

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