Platz schaffen und durchatmen - Gelebter Minimalismus und meine aktuellen Stapel ungelesener Bücher

In den letzten Wochen haben sich einige neue Büchern bei mir angesammelt. Das Regal mit den ungelesenen Büchern platzte aus allen Nähten, ich kam mit dem Lesen nicht mehr hinterher und ich hatte aufgrund der Menge einfach den Überblick verloren.

Da kam mir das Buch von Fumio Sasaki "Das kann doch weg!", eine Einführung in die minimalistische Lebensweise gerade recht. Da ich mich außerdem zeitgleich mit der Frage auseinandergesetzt habe, ob man Bücher immer zuende lesen muss, lag es nahe nun endlich auszumisten, Platz zu schaffen für Neues, einen Überblick zu bekommen und mal wieder durchzuatmen.

Etwa von einem Drittel der un- oder angelesenen Bücher habe ich mich trennen können. Der verbliebene Rest bekommt eine Chance mich in den kommenden Wochen und Monaten zu überzeugen, bevor der nächste Aufräumreflex mich überkommt.


Glück im Advent - Mein magischer Adventskalender

Ich mache wirklich nicht oft bei Gewinnspielen mit. Aber bei dieser Verlosung auf Instagram auf dem Account von der wunderbaren @emeraldnotes konnte ich nicht widerstehen. Auch dieses Buch spricht mich allein durch seine Covergestaltung an. Außerdem habe ich lange schon kein Adventskalenderbuch mehr gelesen. Ich habe mich daher sehr gefreut, als ich die Nachricht bekam, dass die Los-Fee mir hold war und meinen Namen gezogen hat. Seit gestern wohnt also auch der Adventskalender samt einer wunderschönen Postkarte als Lesezeichen bei mir und heute abend werde ich mit den ersten Kapiteln beginnen. Ich bin ja jetzt schon etwas im Verzug ;)


FBM 2018

Der Oktober - Zeit für die Frankfurter Buchmesse

Schon wochenlang habe ich der Frankfurter Buchmesse entgegen gefiebert. Ich liebe die wimmelig-wuselige Atmosphäre der Messe, die Hallen mit ihrem vielfältigen Angebot, das internationale Flair, die unzähligen neuen Bücher und die vielen geschäftigen Menschen.Ich habe das Glück als Buchhändlerin an den Fachbesuchertagen auf die Messe zu können und ohne Termin und ohne Zeitdruck lasse ich mich treiben und beobachte, was um mich herum geschieht.

Dieses Jahr, war jedoch ein ganz besonderes Buchmessejahr für mich. Da in diesem Jahr meine Dissertation bei Schnell & Steiner erschienen ist, habe ich natürlich gehofft, sie dort am Stand des Verlages bewundern zu können.

Mareike Liedmann, Die Klosterkirche in Lippoldsberg und die Frage mittelalterlicher Architekturrezeption zwischen Weser und Ostsee

Und tatsächlich hat mir eine liebe Freundin schon am Mittwoch ein Foto von meinem Buch auf der Messe gepostet. Da war ich natürlich stolz wie Oskar und habe mich noch ein bisschen mehr als schon zuvor gefreut endlich in Frankfurt sein zu können.
Ja und was soll ich sagen, es war tatsächlich ein ganz besonderes Erlebnis, das das ganze Ausmaß des Fertigseins mit der Promotion noch einmal verdeutlicht hat. Unbeschreiblich!

 

Darüber hinaus gibt es auf der Buchmesse unendlich viele Neuerscheinungen zu entdecken. Als Buchhändlerin hat man das ein oder andere bereits im Katalog gesehen oder als Leseexemplar in der Hand gehalten, aber dennoch gibt es auch Überraschungen. Abgesehen natürlich von den vielfach wunderschönen Ständen, die selbst eine Augenweide sind...

Die Lesungen, die Veranstaltungen, die Halle des Gastlandes - all das kam dieses Jahr bei meinem Besuchmessebesuch viel zu kurz. Der Plan sieht also vor, dass der Messebesuch im nächsten Jahr deutlich länger werden muss.


Deutscher Buchpreis 2018 - Die Longlist

In diesen Tagen ist die kürzlich veröffentlichte Longlist des Deutschen Buchpreises in aller Munde. Auch ich habe schon eines der Hefte mit den Leseproben ergattert und freue mich in die nominierten Bücher hineinlesen zu können. Vielleicht schafft es eines der Bücher ja auf meine Leseliste. Ich lasse mich überraschen!


Herbstzeit ist Lesezeit

Der Sommer hat sich von uns verabschiedet. Ein Abschied, der mir in diesem Jahr besonders schwer fällt und der irgendwie auch überraschend kam. So schön waren die angenehm warmen Morgenstunden mit Kaffee und Buch auf dem Balkon und die lauen Sommerabende mit einem Buch und einem Glas Weißwein.
Und plötzlich ist sie da die herbstliche Lesezeit. Morgens ist es ganz kalt und dunstig, das Licht wird weicher und abends wird es immer früher dunkel - es ist diese Zeit, in der man unter die Decke kriecht, Kaffee und Tee zur Hand sein müssen und in der ein gutes Buch nicht fehlen darf. Abende, an denen man die Zeit vergisst und bis tief in die Nacht liest und eine Zeit in der das ganze Wochenende lesend auf der Couch verbracht werden kann, ohne dass der Eindruck entsteht, man würde draußen irgendetwas verpassen.
Ben ist in jedem Fall mit von der Partie. Und im Herbst ist das Kuscheln gleich noch schöner.

 

Mehr Bilder vom Buchliebhaber gibt es hier.


Lesekreis adé oder wie man in Aachen sagt "adieda"!

Wie der Versuch mit mir, dem Buchstapel für den Lesekreis und dem Lesekreis als solchem ausgegangen ist könnt ihr hier nachlesen. Soviel sei verraten: Leselust statt Lesefrust ist mein Motto!


August 2018 // Monatsthema: #WITmonth / Women in Translation Month

Im August beteilige ich mich mit der Auswahl meiner Bücher am #WITmonth, WIT steht für Women in Translation. Es handelt sich dabei um eine Aktion, die darauf aufmerksam macht, dass immer noch wesentlich mehr männliche als weibliche Autoren auf dem Buchmarkt vertreten sind und auch der Anteil der männlichen Autoren, die in andere Sprachen übersetzt werden wesentlich höher ist, als der weiblicher Autoren. Für mich Grund genug meinen Lesemonat anzupassen und weibliche Autoren im August in den Fokus zu setzen. Vermutlich wird Claire Messud "Das brennende Mädchen" dabei den Anfang machen. Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Amerikanischen von Monika Baark, die unter anderem Margaret Atwood übersetzt hat.