Lesewoche - 14.-20. Januar 2019

Erst im Januar ist dieser gerade erschienene Thriller bei mir eingezogen. Und ich musste ihr sofort verschlingen.  Elisabeth Norebäck erzählt die Geschichte einer Frau, die ihre kleine Tochter durch einen Unfall verliert. Zumindest deutet alles darauf hin und das Kind wird für tot erklärt. Jahre später begegnet die Stella einer jungen Frau, die genauso aussieht, wie Stella sich ihre Tochter aus erwachsene Frau vorstellt. Sie versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah. Und man ahnt es schon - es kommt das ein oder andere Geheimnis ans Licht und vorallem, es bleibt bis zum Schluss unfassbar spannend! Ein ausführlicher Bericht folgt bald.


Lesewoche - 01.-07. Oktober 2018

Genau ein Buch habe ich in dieser Woche gelesen. Ein Buch, das mich so sehr wie kaum ein anderes gefordert hat, das mir alles abverlangt hat, das ich zwischendurch immer wieder zur Seite legen wollte und bei dem ich am Ende froh war es gelesen zu haben. Eine nicht ganz spoilerfreie Rezension gibt es hier.


Lesewoche - 24.-30. September 2018

Nachdem das Lesetief überwunden war, ging es mit viel neuem Leseschwung in die vergangene Woche. Vier Jugendbücher ("Unland" von Antje Wagner ist hier nicht abgebildet) hatte ich noch auf meinem Stapel liegen, die ich hintereinander weggelesen habe. Und einen der Neuzugänge der vergangenen Woche habe ich zwischen Samstag und Sonntag quasi eingeatmet.

Begonnen hat meine Woche mit "Thalamus" von Ursula Poznanski. Es ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, von der ich bisher nur Gutes gehört habe. Die Story klang spannend: ein Junge, der nach einem Unfall mit dem Roller sein Gedächtnis verloren hat und in einer Rehaklinik untergebracht wird, die sich auf Traumapatienten spezialisiert hat. Doch merkwürdige Dinge geschehen: Timo erholt sich viel zu schnell von seinem Unfall und nachts passieren mysteriöse Dinge, denen Timo alleine auf den Grund gehen muss.
Das Buch das von 14 bis 99 Jahren empfohlen wird, kann meiner Meinung nach höchstens als mäßig spannendes Buch für Jugendliche zwischen 12 und 14 (max. für Angsthasen bis 16 Jahren) betrachtet werden. Spannung kam für mich überhaupt nicht auf und viele Details, die interessant gewesen wären, werden nicht weiter erläutert. Wer für die gesamte Situation in der Klinik zuständig ist, wird beispielsweise, wenn überhaupt, nur angedeutet. Und bei aller fehlender Spannung ist das Ende dann ... naja... holprig und kann mich als Leserin gar nicht überzeugen.

Da muss es doch in diesem Bücherherbst etwas Besseres geben dachte ich mir und habe zu Antje Wagners "Unland" gegriffen. Die Autorin erschien mir nach "Hyde" eine sichere Bank und siehe da, all meine Erwartungen wurden erfüllt. "Unland" erzählt die Geschichte von Haus Eulenruh, dem Haus einer Pflegestelle für Waisen irgendwo in Brandenburg. Merkwürdiges passiert in dem Ort und Franka, die neu dort ankommt, hinterfragt mehr Dinge als gut für sie und die Gruppe wäre. Am Ende der wirklich spannenden Geschichte, bringt Wagner wie schon in "Hyde" eine surreale Ebene an, die dem Buch einen außergewöhnlichen Nachhall gibt. Es wird sicher nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, das sich auf meinen Lesestapel verirrt.
Weiter ging es mit "White Maze" von June Perry. Obwohl ich auf den ersten circa 40-50 Seiten schockiert war von den beinah unerträglichen Stereotypen die beschrieben werden (Die Protagonistin, ein "klassisches" Mädchen, das sich für Mode interessiert und schlecht in Mathe ist, gerät an den "Bad Boy" mit den dunklen zottigen Haaren, den leuchtenden Augen und der zerschlissenen Lederjacke.), ist die Story, die beschrieben wird wirklich spannend und entwickelt einen Sog, der sich bis zum Schluss hält und einen immer tiefer und tiefer in das Universum eintauchen lässt. Besonders fasziniert hat mich an der Geschichte die Tatsache, dass die beschriebene Technik und die dadurch entstehende Realität so weit gar nicht von uns entfernt sind und so das Geschehen eine besondere Bedrohnung hervorruft.

Und auch das vierte Jugendbuch meiner Lesewoche ist nicht so weit entfernt von unserer Realität wie man es sich beim Lesen wünscht. Nach einem Krieg zwischen Abtreibungsgegnern und Abtreibungsbefürwortern, der in dem Buch schon eine Weile zurückliegt, wurde ein Gesetzt beschlossen, dass eine nachträgliche Abtreibung rechtfertigt. Ungewollte Kinder dürfen von ihren Eltern zwischen dem 12 und 18 Lebensjahr zur Ernte freigegeben werden. Dabei werden die Jugendlichen in Erntecamps gebracht, wo sie als Organspender dienen. Dabei wird der gesamte Körper verwendet - jedes einzelne Teil wird in einem anderen Menschen wiederverwendet. Es ist ein Roman, der sich mit den Themen Abtreibung und Organhandel beschäftigt, aber auch Fragen zum Leben nach dem Tod und dem Verbleib der Seele nach dem Ableben stellt. All das wird verpackt in einem super spannenden, rasanten Plot, dem noch zwei weitere Teile folgen werden. Ich bin jetzt schon gespannt, wohin die Reise gehen wird.

Zu guter Letzt habe ich meine Woche mit einem Krimi beendet, der erst in der vergangenen Woche erschienen ist. Von Samstag abend bis Sonntag morgen habe ich "Escape Room - Nur drei Stunden" von Chris McGeorge weggesuchtet. Wer auf Hochspannung steht, auf Katz-und-Maus-Spiele und wer vielleicht selbst schon in einem Escape Room war, dem sei dieses Verwirrspiel dringend ans Herz gelegt.

 

Wer jetzt noch nicht genug vom Wochenrückblick hat, der findet hier weitere Wochenrückblicke.


Lesewoche - 10.-16. September 2018

Nachdem ich am vergangenen Sonntag den am Flughafen begonnenen Dan Brown "Origin" zuende lesen musste (es fehlten ja nur noch 520 Seiten) und ihn nahezu inhaliert habe, habe ich sofort im Anschluss ein Buch gelesen, das ich als Arbeitsexemplar bekommen hatte. In Vorbereitung auf dieses Buch hatte ich nur Gutes von diesem auf wahren Begebenheiten beruhenden Roman gelesen, einem Tatsachenroman in Ich-Perspektive, der bereits 1999 auf Französisch erschien. Nicht nur der Autor Emmanuel Carrère erhielt Preise für seine Romane, auch die Übersetzerin Claudia Hamm wurde für zweifach für ihre Carrère-Übersetzungen ausgezeichnet. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, auch dieses Buch habe ich inhaliert und trotz der dramatischen und tragischen Geschichte und der phlegmatischen und nicht sonderlich symphatischen Hauptfigur sehr gemocht.

Die ausführliche Rezension gibt es hier.

An meinem ersten Arbeitstag habe ich dann entdeckt, dass der neue Roman von Juli Zeh "Neujahr" erschienen ist. Das Leseexemplar stand schon einige Zeit in meinem Regal, aber irgendwie hat es mich nie angesprochen und so habe ich immer links und rechts neben Juli Zeh ins Regal gegriffen. Ich habe die anderen Bücher von Juli Zeh nicht gelesen, "Unterleuten" wurde mir zu sehr gehypt. Und sein Umfang hat mich zusätzlich abgesprochen. "Leere Herzen" haben meine Kolleginnen gelesen und was ich dort herausgehört habe, hat mich auch nicht motiviert das Buc selbst in die Hand zu nehmen. Aber jetzt: Ich kannte keine Rezensionen, ich hatte von niemandem etwas gehört, das Buch ist angenehm dünn und der Klappentext stellt eine ganz entscheidende Frage: "Wird unser Leben bereits in der Kindheit vorherbestimmt - oder sind wir selbst es, die über Glück und Unglück entscheiden?".
Ich hab das Buch also nach der Arbeit angefangen und an einem Stück runtergelesen. DER WAHNSINN! Das Buch ist kurz, präzise, gut beobachtet, auf den Punkt formuliert, atemlos und mitreißend. Das Thema ist nicht "schön" aber nachvollziehbar dargestellt. Meine Empfehlung: LESEN!
Wer mehr über das Buch wissen möchte liest meine vollständige Rezension hier.

Am Mittwoch waren meine Kolleginnen und ich dann auf der Premierenlesung von Sylvie Schenk in der Buchhandlung Schmetz am Dom in Aachen. Sylvie Schenk las aus ihrem neuen Roman "Eine gewöhnliche Familie", der vor wenigen Wochen im Hanser Verlag erschienen ist. Musikalisch begleitet wurde Sylvie Schenk dabei von Heribert Leuchter, der wie schon zu "Schnell, dein Leben" Musik eigens für dieses Buch und die Lesungen komponiert hat.
Das Buch hatte ich vorher nur angelesen und bin nicht so richtig in die Geschichte hineingekommen. Ich war gespannt, ob die Lesung meine eher skeptische Meinung ändern würde. Ob das geklappt hat könnt ihr hier nachlesen.


Lesewoche - 03.-09. September 2018

Drei Bücher sind schließlich auch mit ins Urlaubsgepäck gewandert. Ich mag es im Urlaub Bücher zu lesen, die mit dem Urlaubsort zu tun haben, dort spielen oder bei denen der Autor einen Bezug zu diesem Ort hat. Unschwer zu erraten also, dass die Reise nach Mallorca ging. Zunächst waren es nur Cristina Campos "Die Insel der Zitronenblüten" und Peter Nichols "Die Sommer mit Lulu", die ich mir ausgeguckt hatte. Den Dan Brown hat mir meine Kollegin jedoch so ans Herz gelegt, dass er dann (auch ohne Mallorcabezug) in den Koffer gewandert ist.

Am meisten hatte mich "Die Sommer mit Lulu" angesprochen, das ist also zuerst ins Handgepäck gewandert und hat mich auf dem Hinflug begleitet. Aber schon am ersten Morgen habe ich zu "Die Insel der Zitronenblüten" gegriffen. Irgendwie schafft es Nichols nicht mich abzuholen. Ich muss noch ein bisschen sacken lassen, was genau mich stört, vielleicht die Tatsache, dass die Beschreibungen einfach unglaublich verkrampft sind oder die Tatsache, dass alle Personen mit Vor- und Nachnamen vorgestellt werden oder die Tatsache, dass es einfach zu viele handelnde Personen gibt, die sich auf unterschiedlichen Zeitebenen der Geschichte immer wieder begegnen und es dadurch unübersichtlich wird - in jedem Fall, war dieses Buch nichts für mich - zumindest nicht für den Pool zum weglesen.

 

Ganz anders die Geschichte von Cristina Campos. Sofort ist der Funke übergesprungen, die warme und herzliche Atmosphäre des Buches, eine spannende Geschichte, eine verdammt sympathische Protagonistin und natürlich für den Urlaub ein bisschen Familiengeheimnis und ein bisschen Liebe und Herzschmerz. Und ja, auch wenn dieses Buch normalerweise nicht meine Aufmerksamkeit erregen könnte, so hat es mich wirklich überrascht und angenehm unterhalten.

 

Die Wartezeit am Flughafen und den Rückflug habe ich dann mit Dan Brown verbracht. Ich hatte vergessen, dass ich Dan Brown damals tatsächlich mochte. Und das wichtigste ist: Ich mag ihn immer noch, daher wird es nicht bei den 80 Seiten bleiben, die ich bisher gelesen habe, sondern meine restlichen Urlaubstage werde ich hier in spannende Unterhaltung investieren.


Lesewoche - 27. August - 02. September 2018

Bevor ich in den Urlaub gestartet bin, habe ich drei Bücher beendet. Genki Kawamuras "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" lag mir am Herzen, weil ich mich schon in der Verlagsvorschau in das Cover und den Titel verliebt hatte. Neben Büchern schlägt mein Herz in besonderer Weise für Katzen und daher war dieses Buch natürlich ein Muss. Leider hat mich der Inhalt überhaupt nicht überzeugen können. Die Geschichte war mir zu seicht, die Betrachtungen des Autoren zu oberflächlich. Ich war also froh, als ich irgendwann das Buch zuklappen konnte. Bis zum Ende gelesen habe ich es dann doch, aber nur weil ich wissen wollte, wie die Geschichte mit den Katzen ausgeht.

 

Marie Modianos "Ende der Spielzeit" war durch meine Tätigkeit als Rezensentin auf meinem Lesestapel gelandet - nun drückte die Abgabefrist und siehe da, das Buch hat mich wirklich überrascht. Ich mochte den Schreibstil der Autorin, ihren direkten Zugang, die Art, wie die eintönige und einsame und verzweifelte Lage der Protagonistin durch den Text transportiert wird. Innerhalb kurzer Zeit war dies jetzt mein zweites Buch (zuletzt: Todisco - Eidechsenkind) aus der Edition Blau einer Sparte des Rotpunktverlags und ja: ich werde diesen Verlag mal im Auge behalten!

 

Zuletzt habe ich Didi Drobnas "Als die Kirche den Fluss überquerte" zuende gelesen. Seit langer Zeit war es mal wieder ein Buch aus dem Piper-Verlag, dass mich wirklich überzeugt hat. Ich mochte die Art, wie die Autorin die Charaktere schildert, wie sie ihnen ein Gesicht verleiht, wie sie keine Stereotypen schafft, sondern Individuen, die zwar im ersten Moment überzeichnet wirken, sich dann aber als authentisch herausstellen. Ein Debüt, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat und dem ich von Herzen viele Leser wünsche.


Lesewoche - 20.-26. August 2018

In der Woche vom 20.-26. August haben mich drei Bücher begleitet. Zwei waren Neuzugänge aus der vergangenen Woche, eines ist vor zwei Wochen zu meinem Stapel ungelesener Bücher dazu gekommen.

Gemeinsam mit @herzpotenzial und @nordbreze in einer kleinen feinen Instagram-Leserunde habe ich drei Wochen lang das Buch "Als die Kirche den Fluss überquerte" von Didi Drobna lesen. Für jede Woche war ein Abschnitt des Buches geplant, über den wir uns dann auf Instagram unter #didipotenzial austauschen wollten. Es war für mich das erste Mal, dass ich ein Buch gemeinsam mit anderen, also auch nicht in meinem Lesetempo, gelesen habe. Eine interessante Erfahrung, die mich aber in meinem Lesefluss eher gebremst und gleichzeitig unter Druck gesetzt hat. Demnächst also lieber wieder alleine ;)

 

Von meinem Monatsstapel für den #WITmonth hatte ich mich für "Die Hochzeit der Chani Kaufmann" von Eve Harris entschieden. Einerseits habe ich lange kein Buch aus dem Diogenes Verlag mehr gelesen (es wird also dringend mal wieder Zeit), andererseits verspricht der Klappentext eine Liebesgeschichte, die mit jüdischem Witz und britischem Humor unterhält - genau das dachte ich, könnte ich gerade gut gebrauchen. Leider habe ich aber aufgrund der äußeren Umstände nicht genug Zeit gehabt, das Buch nur angelesen, dann kamen andere Bücher dazwischen und so liegt "Die Hochzeit der Chani Kaufmann" immer noch mit dem Lesezeichen auf Seite 28 auf meinem Nachttisch. Wenn ich mir meine Stapel für die kommenden Wochen so ansehe, wird es wohl über kurz oder lang keinen Lesefortschritt geben und Eve Harris und ich machen irgendwann zu passender Zeit einen kompletten Neustart.

 

Als drittes Buch hatte ich einen Psychothriller ins Auge gefasst, der mir während der Durchsicht der Verlagsvorschau ins Auge gefallen war. Da er schon lieferbar war, hatte ich ihn sofort bestellt und brannte darauf in die Geschichte von Alice einzutauchen. Leider war das Buch ein kompletter Reinfall - lange schon hat mich ein Buch nicht mehr so enttäuscht. Der Plot klang toll - aber die Umsetzung... Ich möchte hier eigentlich nicht viele Worte über das Buch verlieren. Die ausführliche Rezension folgt in Kürze.


Lesewoche - 13.-26. August 2018

Endlich, endlich habe ich in dieser Woche Gerhard Langers Debüt "Gnädig ist der Tod" beendet. Ich freue mich immer über Debüts, wenn sie in Wien spielen noch besser und dieses hörte sich vom Plot sehr vielversprechend an. Aber was Langer schließlich daraus macht, kann mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich wollte gerne, dass mir das Buch gefällt, deshalb habe ich tapfer bis zum Schluss durchgehalten, aber nicht einmal das Ende konnte mich überzeugen. Wieso, weshalb und warum schildere ich in der ausführlichen Rezension.

 

Meine Woche nahm dann aber lesetechnisch doch noch einen guten Verlauf, als ich von Freitag bis Samstag mein erstes Buch zum #WITmonth - Claire Messud "Das brennende Mädchen" in einem Rutsch durchgesuchtet habe. Ich mochte die Geschichte der beiden besten Freundinnen Cassie und Julia, die einander langsam aber sicher durch Kleinigkeiten und das Erwachsenwerden abhanden kommen. Meine Rezension findet ihr hier.


Lesewoche - 06.-12. August 2018

Die Woche beginnt, wie sie aufgehört hat. Es war so warm in den vergangenen Tagen, dass mir selbst das Lesen schwer gefallen ist. Ich bin lesetechnisch also immer noch in Wien und begleite Michael Winter von der Wiener Kriminalpolizei bei der Aufklärung des Mordes am ehemaligen Minister Klaus Windisch. Bisher liest sich das Buch ganz gut und flüssig, so dass ich mich auch auf den Rest freue. Und überhaupt: es spielt in Wien, was will ich mehr.
Mit welchem Buch es danach weitergehen wird, muss ich mir noch überlegen. Das Buch einer Frau wird es auf jeden Fall, immerhin ist ja August, also #WITmonth.


Lesewoche - 30. Juli -05. August 2018

Kurz vor dem Wochenende erreichte mich dieses Rezensionsexemplar per Post. Meine Lesewoche wird also mit einem Kriminalroman ganz klassischer Natur beginnen. Michael Winter ermittelt für die Kriminalpolizei in Wien, meiner Herzensstadt, so dass ich mich als Krimifan gleich doppelt freuen kann. Noch dazu ist es das erste Buch von Gerhard Langer, was meine Vorfreude auf das Buch noch einmal steigert. Debüts finde ich immer toll, weil es einerseits schön ist Neues zu entdecken und man andererseits beim Lesen keine Erwartungen aufgrund vorheriger Bücher haben kann.

 

Rückblick:Warm, warm und warm war meine vergangene Lesewoche. Die Hitze staut sich, so dass selbst das Halten eines Buches zur Qual wird und die Konzentration schnell nachlässt, zumindest bei mir. Ich habe also, entgegen aller sonstigen Gewohnheiten nur morgens beim Frühstück und vor dem Schlafen gehen gelesen - mein Lesefortschritt ist daher sehr überschaubar. Ein bisschen Gerhard Langer, am Wochenende ein bisschen Hannah Arendt und hier und da ein bisschen Stöbern in neuen Büchern - mehr war nicht drin. Ich hoffe also, dass es irgendwann auch mal wieder abkühlt, sonst muss ich mir mit meiner Lektüre Abkühlung verschaffen oder mir einen Leseplatz in einem Kühlhaus sichern.


Lesewoche - 23.-29. Juli 2018

Nachdem ich in der vergangenen Woche zwei Bücher gelesen habe, die mich nicht zu 100 Prozent überzeugen konnten, habe ich jetzt richtig Lust auf ein bisschen Spannung und Grusel. Von Melanie Raabe habe ich bisher zwei Bücher gelesen, von denen ich "Die Falle" (2015) deutlich stärker fand als "Der Schatten", der in der kommenden Woche erscheinen wird. Ich bin also gespannt, was mich in dem 2016 erschienenen Buch erwartet. Außerdem möchte ich unbedingt den neuen Winkelmann lesen. Mein bisher einziger Winkelmann war der "Housesitter" (2017) und der war mehr als spannend! Ich hab mich von der ersten Seite an gefühlt, als hätte ich einen wahnsinnig spannenden Film angemacht. Ich musste das Buch zwischendurch sogar kurz zumachen, atmen, aufstehen und rumlaufen, weil sonst mein Herz stehen geblieben wäre. Die Essenz aus dieser Erfahrung: Ich freue mich wie verrückt endlich "Das Haus der Mädchen" lesen zu können.

 

Rückblick:
Nach einigen eher flauen Leseeindrücken in der vorvergangenen Woche (16.-22.Juli) hatte ich in dieser Woche Lust auf garantierte Spannung. Dazu hatte ich mir Melanie Raabes "Die Wahrheit" und Andreas Winkelmanns "Das Haus der Mädchen" vorgenommen. Etwas ausgebremst durch das heiße Wetter habe ich schließlich beide Bücher rechtzeitig vor dem Ende der Woche ausgelesen. Es hat sich wirklich gelohnt!

 

"Die Wahrheit" hat mich insofern begeistert, als es ähnlich wie in "Die Falle" und wesentlich mehr als in "Der Schatten" ein kammerspielartiges Setup ist. Zwei handelnde Personen stehen einander gegenüber, durch deren Interagieren und Reagieren eine psychologische Spannung erzeugt wird. Das Tempo der Handlung wird dabei von Seite zu Seite gesteigert.
Die Ausgangssituation hat mich dabei an ein völlig anderes Buch erinnert, das ich vor Kurzem gelesen habe und zu dem in den nächsten Tagen eine Rezension folgen wird. In Janet Lewis " Die Frau, die liebte" wird, angelehnt an einen historischen Kriminalfall, die Geschichte einer Frau erzählt, deren Mann aus dem Krieg zurückkehrt und sie die einzige ist, die bemerkt, dass es sich bei dem Mann um einen Fremden, um einen Hochstapler handelt. Selbstverständlich gehen beide Geschichten völlig andere Wege. Ich fand spannend genau das zu sehen.

 

Thriller Nr. 2 in dieser Woche hat mir ebenfalls spannende Stunden beschert. Obwohl die grobe Richtung der Handlung (nicht nur durch den Titel und das Cover) relativ leicht zu durchschauen ist, hält Winkelmann für den Leser noch die ein oder andere Überraschung parat, die die Lektüre bis zum Ende spannend machen. Bei meinem nächsten Besuch in Hamburg werde ich mir in jedem Fall sehr genau überlegen, wo ich übernachte.

 


Lesewoche - 16.-22. Juli 2018

Diese zwei sehr unterschiedlichen Bücher liegen auf meinem Schreibtisch und wollen bis nächste Woche besprochen werden. Es ist mein erstes Buch von Sabine Haupt - ich bin sehr gespannt, was mich erwartet. Ganz besonders freue ich mich auf Monika Mansour. Von ihr habe ich alle bereits im Emons-Verlag erschienenen Krimis ("Liebe, Sünde, Tod", "Himmel, Hölle, Mensch", "Luzerner Todesmelodie" und "Luzerner Totentanz") gelesen und habe mich jedes Mal äußerst gut unterhalten gefühlt. - Meine Lesewoche verspricht daher gut zu werden!

Rückblick:
Diese zwei sehr unterschiedlichen Bücher lagen auf meinem Schreibtisch und wollten besprochen werden. Das Buch von Sabine Haupt begann ganz gut, konnte mich aber dann schon ab Seite 80 nicht mehr überzeugen. Zuviele Themen werden ohne ersichtlichen Grund angefasst und wirken dadurch beliebig. Ganz besonders gefreut habe ich mich auf Monika Mansour. Auch dieses Mal hat die Autorin es geschafft mich bis zur letzten Seite bei Laune zu halten. Leider wirkte die gesamte Szenerie diesmal etwas gekünstelt und nicht ganz so überzeugend wie bei den Vorgängern, aber ich würde dennoch "Höllgrotten" als spannendes Lesefutter weiterempfehlen.